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Mineralquellen

Wegen ihres hohen Gehalts an Kohlendioxid werden die Franzensbader Mineralquellen „Säuerlinge“ genannt. Ihre weitere Klassifizierung ist vom Gehalt der gelösten Stoffe – der Mineralisierung – in einem Liter Säuerling abhängig. Eine weltweite Besonderheit wegen des hohen Gehalts an Glaubersalz von 23g/l ist die Quelle Glauber IV.  

Quellen

Die Franzensquelle: (täglich von 7.30 Uhr bis 18.00 Uhr) Diese ist die erste und bekannteste Quelle. Sie wurde bereits vor 1400 bekannt und ist 1793 aufgefangen worden. Benannt wurde sie nach dem ersten österreichischen Kaiser Franz I. Sie entspringt im Rondell im unteren Teil der Hauptkurpromenade.
Ergiebigkeit: 6-8,0 l/min., Tiefe 8 m
Verwendung: Trinkkuren
Anwendung: Allgemeine Schwäche, Rekonvaleszenz, leichte Verdauungsstörungen


Die Luisenquelle:
Wurde 1806 in Betrieb genommen und ist benannt nach der Tochter des Kaiser Franz I. Marie Luise. Sie ist die zweitälteste Quelle der Stadt. Wird im Pavilon der Luisenquelle geschöpft.
Ergiebigkeit: 60,0 l/min., Tiefe 22,6 m, Brunnen
Verwendung: Trinkkuren und Heilbäder


Die Kaltquelle:
Ergiebigkeit: 1,29 l/min., Tiefe 4,5 m
Anwendung: Appetitverlust, leichte Magenbeschwerden, Bäder

Stahlquelle
Ergiebigkeit:
1l/min., Tiefe 2,3 m
Anwendung: Chronische Katarrhe der Atemwege, Inhalationen, Gurgeln, Gicht, Nieren- und Gallensteine

Die Salz- und Wiesenquellen: Die Quelle wurde 1823 in Betrieb genommen und wird in der Kolonnade der Salz- und Wiesenquelle ausgegeben. Es ist eine sehr wohlschmeckende Heilquelle. (täglich von 7.00 Uhr bis 18.00 Uhr)
Ergiebigkeit Salzquelle: 0,8l/min., Tiefe,2,8l/min.
Ergiebigkeit Wiesenquelle: 4,5 l/min., Tiefe, 3,6 m
Verwendung: Trinkkuren
Anwendung: Chronische Krankheiten der Gallenblase, Erkrankungen des Magen- und Darmtraktes

Die Neue Quelle: Entspringt im Pavillon bei der Halle der Glauberquellen und hat einen hohen Eisengehalt. Die Quelle wurde 1849 in Betrieb genommen.
Ergiebigkeit: 23 l/min., Tiefe 4,0 m
Verwendung: Trinkkuren und Heilbäder
Anwendung: Anämie, nach Geburt und Blutverlust, Rekonvaleszenz, Blutarmut


Die Glauberquellen-Halle:
(täglich von 7.00 Uhr bis 12.00 Uhr und 12.30 – 18.00 Uhr)
Glauber Quelle III, Ergiebigkeit: 62,2 l/min., Tiefe 52,9 m
Glauber Quelle IV, Ergiebigkeit: 0,9 l/min, Tiefe 92,6 m  (Glauber-Quelle IV, die stärkste Heilquelle dieser Art auf der Welt)
Verwendung Glauberquelle III: Trinkkuren und Heilbäder
Verwendung Glauberquelle IV: Trinkkuren
Anwendung: Glauber III: hat eine deutliche Verdauung fördernde Wirkung,
Anwendung: Glauber IV: weltweit größter Glaubersalzgehalt


Die Neue Kirchenquelle:
Entspringt in der Halle der Glauberquellen. Sie hat einen angenehmen Geschmack mit milder abführender Wirkung. Die Quelle wurde 1999 erbohrt.
Ergiebigkeit:
45,0 l/min., Tiefe 63,0 m
Verwendung: Trinkkuren und Heilbäder

Die Pramenquelle (Pramen Adler-Quelle / Pramen-Quelle Marian: Sie entspring vor der Kolonnade der Salz- und Wiesenquelle und wurde 1925 in Betrieb genommen.
Ergiebigkeit: 48,5 l/min., Tiefe 30,3 m
Verwendung: Trinkkuren und Heilbäder
Anwendung: Erkrankungen Magen-Darmtraktes

Kaiserquelle (täglich von 9.00 Uhr bis 21.00 Uhr)
Entspringt nordöstlich von Franzensbad im Naturschutzgebiet SOOS
Ergiebigkeit: 8,7 l/min., Tiefe  40,0 m
Verwendung: Trinkkuren und Heilbäder


Die Eisenquelle:
Sie entspringt hinter dem Moorbad und wurde 1863 entdeckt und in Betrieb genommen. Wegen ihrem hohen Gehalt an Eisen ist sie ein Eisen-Sauerbrunnen mit hervorragendem Geschmack
Ergiebigkeit:
2,9  l/min., Tiefe 3,6 m
Verwendung: Trinkkuren
Anwendung: Bei Müdigkeit und allgemeinen Erschöpfungszuständen


Quelle Sophie:
Sie wurde 1885 entdeckt und entspringt hinter der Kolonnade der
Natalie Quelle.
Ergiebigkeit:
12 l/min., Tiefe 7,1 m
Verwendung: Trinkkuren
Pramen-Quelle Cartellieri: Verwendung für Heilbäder
Anwendung: Wird bei Erkrankungen der Nieren und Harnblase verordnet.


Die Natalienquelle:
Wurde 1878 entdeckt. Das Wasser wird in der gleichnamigen Kolonnade, einem Badehaus von 1880, ausgegeben. Sie hat einen sehr angenehmen und erfrischenden Geschmack.
Ergiebigkeit: 4,0 l/min., Tiefe 3,3 m
Verwendung: Trinkkuren
Anwendung: bei Rekonvaleszenz

Pramen- Quelle Glauber I: Diese Quelle entspringt im Pavillon beim Schwanensee
und wurde 1919/20 entdeckt
Ergiebigkeit: 2,2 l/min., Tiefe 33,3 m
Verwendung: Trinkkuren
Anwendung: Magen- und Darmkatarrhen


Pramen- Quelle Glauber II:
Diese Quelle entspringt im Holzpavillon im Park Dvořákovy  sady und wurde 1920 in Betrieb genommen. Sie hat ähnliche, aber
schwächere Wirkungen als Glauber I.
Ergiebigkeit: 1,3 l/min., Tiefe 26,5 m
Verwendung: Trinkkuren
Anwendung: Magen- und Darmkatarrhen

Sonnenquelle
Sie entspringt in der Nähe vom Schwanensee. Sie hat eine mild abführende Wirkung und wurde 1963 in Betrieb genommen.
Ergiebigkeit:  8,7l/min., Tiefe: 40 m
Verwendung: Trinkkuren
Anwendung: Leichte Stuhlgangfördernde Wirkung


Die Palliardi Quelle:
Die Quelle wurde im Jahre 1870 entdeckt. Sie wurde im Volksmund als der Jungbrunnen der Liebe bezeichnet. Das Wasser ist erfrischend und soll das leckerste Wasser von Franzensbad sein.
Ergiebigkeit:  Tiefe: 3,4 m
Verwendung: Trinkkuren
Anwendung: Verdauungsstörungen und Entzündung der Magenschleimhaut


Die Stanislav Quelle (Pramen Stanislav):
Liegt im nördlichen Teil des Stadtparks hinter der katholischen Kirche beim kleinen See. Sie wurde im Jahre 1981 erbohrt.
Ergiebigkeit:  120,0 l/min., Tiefe: 61 m
Verwendung: Trinkkuren
Anwendung: Leichte Stuhlgangfördernde Wirkung

Die Stefanie Quelle: Die Stefaniequelle wird für die Mineralwasser-Abfüllung genutzt. Die Quelle wurde 1878 in Betrieb genommen.
Ergiebigkeit:  12,0 l/min., Tiefe: 7,1 m