Die Akupressur, auch Akupunktmassage genannt, ist eine Heilmethode, die insbesondere in der Traditionellen Chinesischen Medizin und der japanischen Medizin angewendet wird. Sie ist neben verschiedenen Massagetechniken und chiropraktischen Methoden auch Bestandteil der chinesischen Tuina-Massage.

Bei der Akupressur wird stumpfer Druck auf bestimmte Punkte des Körpers ausgeübt. Diese Methode war historisch der Vorläufer der Akupunktur und benutzt dieselben Leitbahnen und deren Druckpunkte (Tsubo). Die Akupressur kann gefahrlos auch von Laien und in Selbstbehandlung angewandt werden, indem schmerzende Punkte auf Muskeln oder Sehnen einige Sekunden lang mit den Fingerkuppen gedrückt werden.

Die Akupunktur ist ein Teilgebiet der traditionellen chinesischen Medizin Sie geht von Lebensenergien des Körpers aus, die auf definierten Längsbahnen, den Leitbahnen/Meridianen, zirkulieren und einen steuernden Einfluss auf alle Körperfunktionen haben. Ein gestörter Energieluss wird für Erkrankungen verantwortlich gemacht und soll durch Stiche in auf den Meridianen angenommene Akupunkturpunkte ausgeglichen werden. Bei eng verwandten Methoden wird stumpfer Druck auf die Akupunkte ausgeübt (Akupressur) oder sie werden erwärmt.

Akupunktur wird zur Behandlung zahlreicher weiterer Beschwerden angeboten, auch wenn kein wissenschaftlich anerkannter Beleg für eine Wirksamkeit vorliegt. Aromamassage. Sie kombiniert die positiven Wirkungen von manueller Massage und Aromaölen, deren Aromaessenzen das zentrale Nervensystem beeinflussen und zur komplexen Wirkung auf den Organismus beitragen

Aromamabad. Sie kombiniert die positiven Wirkungen von warmen Wasser und Aromaölen, deren Aromaessenzen das zentrale Nervensystem beeinflussen und zur komplexen Wirkung auf den Organismus beitragen CO2 – haltiges Bad. Für den Bad verwendet man warme Mineralwasser /28-34°C/ mit hohem CO2-, Mineralsalz- und Huminsäuren-Gehalt. Das Kohlendioxid wird durch die Haut resorbiert, erhöht deren Durchblutung und wirkt positiv auf das Herz, die Nieren und beruhigend auf das Nervensystem und hat ebenso eine Antistresswirkung. Das Bad dauert ca. 20 Minuten, im Anschluss folgt eine Entspannungsphase von 20 Minuten im Trockenwickel.Trockene CO2-Packung (CO2-Bad) – der Patient wird bis zum Hals in einem mit

Kohlendioxid: gefüllten Kunststofsack eingeschlossen. Dabei erlangt er ein Gefühl von  ärmer, Entspannung und Beruhigung. Die Durchblutung des Gehirns und der Muskeln wird erhöht. Die trockene Packung ist für Personen geeignet, denen es nicht möglich ist, Kohlensäurebäder zu nutzen /wegen der Hautmatzeration.

Elektrotherapie (TENS-Ströme, Interferentströme). Für diese Behandlung werden Verschiedene Arten vom elektrischen Strom genutzt, welche die Durchblutung der Gewebe fördern, die Quergestreifte und glatte Muskulatur entspannen oder diese im Gegenteil stärken; sie wirkt schmerzlindernd und entzündungshemmend. Die Anwendung einer konkreten Elektrotherapieart richtet sich nach der gewünschten Einwirkung: Erkrankungen des Bewegungsapparates, Durchblutungsstörungen, chronische Entzündungen und degenerative Erkrankungen, postoperative Zustände, chronische gynäkologische und urologische Entzündungen, Erkrankungen des Verdauungstraktes und Atmungssystems, Hautkrankheiten u.ä. Gasinjektionen (Pneumoakupunktur). Akupunkturpunkte werden mit lokaler Applikation von Kohlendioxid unter der Haut aktiviert. Vermindert das Schmerzgefühl, eliminiert Funktionsstörungen und hat analgetische Effekte.

Heilgymnastik /LTV/ – individuelle Gymnastik unter Leitung eines Rehabilitationsmitarbeiters. Ziel der aktiven und passiven Gymnastik ist die Wiederherstellung der Funktion des betroffenen Körperteils. Wassergymnastik (Heilgymnastik im Schwimmbad) – wird in Gruppen durchgeführt. Die entspannende Wirkung des warmen Wassers in Verbindung mit der Bewegungstherapie ist bei den Erkrankungen des Bewegungsapparates besonders effektiv.

Inhalation – die individuelle Ultraschallinhalation eines homogenen Sprudelwasser-Aerosols hat positiven Einfluss auf die Verdünnung des Schleims an den Wänden der oberen und unteren Luftwege, sie verhindert deren Austrocknung. Es wird 5 Minuten oral und 5 Minuten nasal inhaliert.

Kryotherapie (Kryosauna) – ist einzigartige Methode der Ganzkörperkältetherapie, bei welcher der Organismus für die Dauer von 1-3 Minuten extrem niedrige Temperaturen von bis zu -130 °C ausgesetzt wird. Was vor allem einen Schmerzmildernden, entzündungshemmenden und regenerierenden Effekt hat, dabei steigert sich Leistungsfähigkeit des Immunsystems, verlangsamt die Alterungsprozesse, heilt Depressionen und Schlaflosigkeit. Wird vom Kurarzt meistens für Hautkrankheiten, Allergie und Asthma, Krankheiten des Bewegungsapparates vorgeschrieben Klassische Massage. Durch die von Hand ausgeführte Massage werden der Blutkreislauf und der Metabolismus in den Geweben des massierten Bereiches unterstützt. Die lokale Wirkung der klassischen Massage äußert sich in der Reizung der Rezeptoren, in der Unterstützung des Stoffwechsels und dadurch in der Unterstützung der Resorption von Blutgerinnseln, Ödemen, Verwachsungen, sowie in der Verringerung der Muskelspannung.

Die Kneipp-Medizin oder Kneipp-Therapie ist ein nach dem Pfarrer Sebastian Kneipp (1821– 1897) benanntes Behandlungsverfahren, das Wasseranwendungen, Planzenwirkstofe, Bewegungs- und Ernährungsempfehlungen beinhaltet. Diese können sowohl vorbeugend (präventiv) als auch zur Behandlung bestehender Erkrankungen (kurativ) eingesetzt werden. Eine Wirksamkeit ist nicht belegt, als Kur gegen einige wenige Symptome wie zum Beispiel Krampfadern gibt es jedoch Hinweise auf eine Linderung der Beschwerden.[1] Eine klinische Studie ergab, dass durch regelmäßige Kneipp-Anwendungen eine Verbesserung der Lebensqualität für Bronchitispatienten erreicht werden kann. Kräuterbad (Mineralbad mit Zusatz) – nutzt die Wirkung eines warmen Mineralwassers und der spezifischen Wirkung von Heilkräutern, welche dem konkreten gesundheitlichen Problem nach /z.B. Schlaflosigkeit, Müdigkeit, Gelenkschmerzen, Neurosen, Hautprobleme/ indiziert werden. Der Ausrichtung nach führt es beispielsweise zur Stimulierung des Organismus, zur Entspannung, Regenerierung, zur Senkung der Schmerzhaftigkeit des Bewegungsapparates, zur Heilung von Hautenfektionen.

Lasertherapie. Direkte Wirkungen dieser Methode sind die Wärmewirkung und die photochemische Wirkung, indirekt wirkt dies auf die Biostimulationen die Energiezufuhr für die Zellen, die Beschleunigung des Heilungsprozesses. Die hat weiter eine entzündungshemmende Wirkung, sowie eine schmerzlindernde Wirkung – Resorption von Ödemen, Lockerung der Muskeln.

Lymphdrainage – wirkt gegen Schwellungen, und zwar werden in einer speziellen, in Kammern aufgeteilten Manschette wechselweise Überdruck und normaler Druck auf die entsprechenden Körperteile ausgeübt, der die Flüssigkeit aus den Geweben in die Gefäße drückt. Die Methode ist für Schwellungen in den oberen und unteren Gliedmaßen, für posttraumatische Ödeme und gegen Cellulite geeignet.

Magnetotherapie. Das Magnetfeld hat folgende physiologische Wirkungen: Erweiterung der kleinen Gefäße, Schmerzhemmende Wirkung, Änderung der rheologischen Eigenschaften des Bindegewebes, Lockerung oder umgekehrt Erhöhung der Muskelspannung, Verkleinerung von Ödemen, Verbesserung der Knochenheilung und des lokalen Metabolismus.

Moorpackung (Peloidumschlag, Moorbad) – die Packungen nutzen die Thermoregulierenden Eigenschaften des Moors. Ein Moorbad ist ein Voll- oder Teilbad in mit Wasser vermischtem Badetorf, der in Mooren abgebaut wird. Wärmeanwendungen von Moor kann helfen bei Rheuma oder Gicht, bei Verspannungen, Schmerzen in Gelenken, Rückenschmerzen und Nackenschmerzen, Ischiasschmerzen, bei Migräne, Bauchschmerzen, Kopfschmerzen, Zahnschmerzen.

Parafinpackung (Wachspackung) – es handelt sich um eine Thermotherapiemethode, bei der Wärme durch Wärmeleitung an den Körper abgegeben wird. Es wird Parafin mit Parainöl benutzt, das eine Temperatur von ca. 50-60 °C hat. Diese Anwendung ist bei Schmerzen der kleinen Gelenke auf dem Grund von Arthrose abgebracht.

Perlbad – mäßig warmes Vollbad /ca. 37°C/ in Thermomineralwasser, in das mit Hilfe eines Rostes mit 1 mm großen Öffnungen Luft hinein geblasen wird. Mit sehr feinen Luftblasen wird eine Mikromassage der Haut und der Unterhaut durchgeführt, dies hat eine entspannende Wirkung.

Sauersthoftherapie (Oxygenotherapie) – erhöhtes Angebot von Sauerstoff vervollständigt durch die Verabreichung von Stoffen, die dem Körper behilflich sind, den Sauerstoff zu nutzen. Die Inhalierung von Sauerstoff ist für Personen mit Erkrankungen wie Diabetes, nach Hirnschlägen oder mit Herzbeschwerden geeignet

Schwefelwasserstofbad. Ihre wohltuende, schmerzstillende und entzündungshemmende Wirkung beruht auf mehreren Faktoren. Thermale Schwefelbäder sind gut geeignet zur Behandlung von Erkrankungen des Bewegungsapparates. Die Muskeln im ganzen Körper entspannen sich. Das Bindegewebe wird besser dehnbar. Blutgefäße erweitern sich, Herzschlag und Stoffwechsel nehmen zu. Die Durchblutung der Haut wird verstärkt.

Salzgrotte (Salzkammer, Salzzimmer, Halotherapie) – ist ein Raum, deren Wände mit Salz verkleidet sind, indem das Mikroklima einer natürlichen Salzhöhle geschaffen wird. Die Inhalation des Salzes und begleitender Mineralien und Spurenelemente – Jod, Kalzium, Magnesium, Brom – wird bei chronischen Infekten der Atemwege und Allergien und bei Psoriasis, jedoch auch zur allgemeinen Entspannung und Stärkung des Immunsystems empfohlen.

Ultraschall – die Anwendung von Ultraschallwellen für eine entspannende Lockerung der Muskeln durch Mikromassage und leichte Erwärmung. Lokale Durchblutungsverbesserung wird bei degenerativen Knochen- und Gelenkkrankheiten. Die Methode wird auch bei chronischen Gelenkentzündungen posttraumatischer Zustände genutzt.

Unterwassermassage. Bei dieser Anwendung zeigt sich die kombinierte Wirkung eines Bades in mäßig warmem Wasser /37°C/ und einer Massage mit einem Druckwasserstrahl. Diese Anwendung ist für Personen mit hohem Blutdruck oder Herzerkrankungen nicht geeignet